Akkreditierung als Mikropolitik: Zur Wirkung neuer - download pdf or read online

By Benedict Kaufmann

ISBN-10: 3531185640

ISBN-13: 9783531185644

ISBN-10: 3531942972

ISBN-13: 9783531942971

Kaum ein tool der Hochschulreform hat bei näherem Hinsehen in der vergangenen Dekade einen so tief greifenden Einfluss auf die Gestaltung von Studiengängen genommen wie die Akkreditierungen von Studienprogrammen. Im Zentrum der Studie, die sich auf qualitative und quantitative Daten stützt, steht die Frage nach den Auswirkungen der Verfahren auf der Mikroebene innerhalb der betroffenen Hochschulen und im Wechselspiel zwischen den verschiedenen Statusgruppen.

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Download PDF by Dirk Odening, Kai Kerber (auth.), Friedrich-Wilhelm Bach,: Prozesskette Präzisionsschmieden

Signifikante Potenziale zur Optimierung der Produktqualität und Effizienz können bei etablierten Fertigungsverfahren nur erkannt werden, wenn der gesamte Herstellungsprozess sowohl unter technologischen als auch unter logistischen Gesichtspunkten untersucht wird. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen müssen radikale Veränderungen der Prozesskette, wie beispielsweise der Einsatz von innovativen und wirtschaftlich risikoreichen Fertigungsverfahren oder die vollständige Umgestaltung der bekannten Prozessketten, in Betracht gezogen werden.

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Im letzteren Fall liegt das Hauptaugenmerk auf den Verschiebungen der letzten Jahre (vgl. de Boer et al. 2007). 1 „Governance“ oder Steuerung in komplexen gesellschaftlichen Systemen Dass der Begriff „Governance“ im Laufe des letzten Jahrzehnts zu einer verbreiteten Kategorie in den Gesellschaftswissenschaften geworden ist, wird zumeist mit der Diversifizierung von Steuerungsmodi begründet, welche ihre Ursache in der zunehmenden Komplexität der Gesellschaft hat. Entsprechend groß ist der Fundus an Überblicksdarstellungen und Handbüchern (bspw.

Analog zu den Überlegungen, die Renate Mayntz und Fritz Scharpf für die Theorie des „akteurszentrierten Institutionalismus“ angestellt haben, lässt sich hier Folgendes feststellen: „Das zentrale Problem, ob beobachtbares Handeln dem institutionellen Kontext oder einem der zahlreichen nichtinstitutionellen Faktoren zuzurechnen ist, kann durch eine analytische Hierarchisierung entschärft werden. “ (Mayntz, Scharpf 1995, S. 66) Den Vorteil eines solchen Vorgehens fasst Schimank so zusammen, dass institutionelle Regelungen vergleichsweise leicht empirisch erhebbar sind.

Auch an Hochschulen sind solche unterschiedlichen Orientierungen zu beobachten. Eine lokale Orientierung kann zu einer stärkeren Beteiligung an hochschulinternen Gremien, aber auch zu einer Konzentration auf hochschuleigene Mittelvergabeverfahren führen. „Kosmopolitisch“ orientierte Personen beteiligen sich hingegen eher an überregionalen Gremien – beispielsweise den Fachgesellschaften – oder versuchen, Mittel bei nationalen oder internationalen Einrichtungen einzuwerben. Zu einem Zielkonflikt kann die Situation deshalb führen, weil das häufig von der Hochschule formulierte Ziel, hochwertige wissenschaftliche Forschung zu betreiben, seitens des Experten eine Orientierung an der Profession verlangt, die über die Bewertung der wissenschaftlichen Leistung letztlich wacht.

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Akkreditierung als Mikropolitik: Zur Wirkung neuer Steuerungsinstrumente an deutschen Hochschulen by Benedict Kaufmann


by Joseph
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